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FAQ

  • Was sagt die Fußform über das Abrollverhalten aus?

    Früher galt die einfache Aussage, dass vor allem die Form des Längsgewölbes das Abrollverhalten beeinflusst. Demnach neigen Läufer mit einem Hohlfuß eher zu einer Supination (zu kleinen Pronation), Läufer mit einem Senk- und oder Plattfuß eher zu einer Überpronation. Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass dem nicht so ist. Ganz allgemein gesprochen ist der Schluss von der Statik (unbewegten Zustand) auf die Dynamik (bewegter Zustand) problematisch. Grund dafür sind die individuell stark unterschiedlichen Bewegungsmuster, die vor allem durch einen unterschiedlichen Verlauf verschiedener Gelenkwinkel von Hüfte, Knie und Sprunggelenk charakterisiert sind. Dieser dynamische Verlauf ist der Faktor, der das Ausmaß der auftretenden Kräfte maßgeblich bestimmt.

  • Warum wird Laufen und Gehen getrennt behandelt?

    Zum einen gilt das oben gesagte auch für die zwei unterschiedlichen Bewegungsmuster: Laufen und Gehen. Jemand der im Gehen stark proniert, tut das nicht unbedingt im Laufen und umgekehrt. Zum anderen stellt das Gehen andere Anforderungen an den Schuh als das Laufen. Dies wird in der Analyse automatisch berücksichtigt.

  • Wieso misst Achillex den Pronations- und den Stoßverlauf?

    Im Gegensatz zu anderen Systemen erfasst Achillex sowohl den Verlauf der Pronation als auch den Verlauf der Stoßkraft. Zum einen ist es dadurch möglich, einen erhöhten Dämpfungsbedarf zu erkennen und mit einer entsprechenden Empfehlung zu reagieren. Zum anderen werden bei der Analyse des Lauftypes beide Kräfte zueinander in Bezug gesetzt. Pronationskräfte, die auftreten solange noch nicht das ganze Gewicht auf dem Fuß lastet werden anders behandelt, als Pronationsbewegungen unter Volllast. Die Pronationsdaten wirken sich vor allem auf die Empfehlung der Stütze aus. Das Ausmaß der Pronation kann aber bei kleinen Stoßkräften auch dadurch verringert werden, dass der Fuß durch eine flache Sohle näher am Boden ist.

  • Wieso werden bei Achillex mit 400Hz gemessen? Nicht schneller und nicht langsamer?

    Werden die gemessenen Laufdaten einer Frequenzanalyse unterzogen so zeigt sich, dass alle relevanten Daten im Bereich von 0-100 Hz liegen. Um diese Werte überhaupt noch erfassen zu können, müsste mit 200 Hz gemessen werden, mit 400 Hz werden diese Signale optimal erfasst.

  • Warum wird in einem Referenz-Schuh und nicht Barfuss gemessen?

    Die Messung findet meist in einem Sportgeschäft mit relativ harten Boden statt. Unter diesen Bedingungen werden die meisten Läufer von sich aus zu so genannten Vorfußläufern, d. h. der Aufprall wird nicht über die Ferse abgerollt, sondern mit den Zehen abgefangen. Eine Messung der Pronation ist in diesem Fall nicht sinnvoll. Das gleiche gilt im verstärkten Maß für Messungen im Freien, die barfuß meist nicht möglich wären. Ein anderer Grund liegt darin, dass sich die Stoß- und Pronationskräfte beim Barfuß-Lauf im Vergleich zum Lauf mit Schuhen stark unterscheiden. Der Vergleich mit Schuhen wäre damit in gewisser Weise ein Vergleich von Äpfel mit Birnen.

  • Warum ist es wichtig, im freien Lauf mit der eigenen Geschwindigkeit zu messen?

    Viele Studien zeigen, dass sich das Laufverhalten auf einem Laufband von dem normalen Laufen unterscheidet. Häufig ist der Unterschied eher klein, bei Einzelnen können die Abweichungen aber dramatisch groß sein. Der Grad der Abweichung ist individuell verschieden und ist nicht vorhersehbar. Die Akzeptanz des Laufbandes ist bei den meisten Kunden eher schlecht. Viele scheuen davor zurück, für viele ist es schlichtweg zu gefährlich. Ein weiterer Grund ist der, dass die Geschwindigkeit des Laufbandes oft nicht der gewohnten Laufgeschwindigkeit entspricht. Die Stoß- und Pronationskräfte steigen mit zunehmender Laufgeschwindigkeit aber stark an, d.h. bei einem anderen Tempo ist unter Umständen eine andere Art von Schuh sinnvoll.

  • Wie wichtig ist die Vergleichsmessung?

    Die Vergleichsmessung mit dem empfohlen Schuh, hat zum einen den Sinn, verschiedene in Frage kommende Schuhe untereinander zu vergleichen und den am besten geeigneten Schuh zu finden. Doch selbst wenn nicht mehrere Schuhe ausprobiert werden sollen, wird doch dringend geraten, den ausgesuchten Schuh zu vermessen. Der Grund liegt darin, dass nicht alle Läufer auf die gleiche Weise auf einen Schuh reagieren. Eine Pronationsstütze führt nicht unbedingt zu einer Verringerung der Pronation. Bei nicht wenig Läufern haben sie keine oder sogar eine gegenteilige Wirkung. Ähnliches gilt für den Grad der Dämpfung. Die Ursache ist, dass der Körper die Veränderung durch den Schuh wahrnimmt und unbewusst durch Ändern des Bewegungsablaufes darauf reagiert. Manchmal kommt es zu Überkompensationen, die zu den scheinbar paradoxen Ergebnissen führen. Erkennt der Körper z.B. eine Verringerung der Stoßlast aufgrund der dämpfenden Wirkung des Schuhes, so kommt es vor, dass er das Bewegungsmuster so ändert, dass mehr Kraft auf den Boden gebracht wird, so dass die resultierenden Stoßkräfte gleich bleiben oder sich sogar erhöhen.

    Wieso ändert sich der angezeigte Lauftyp bei Referenzläufen mit Neutralschuhen im Vergleich zu gestützten Schuhen nicht?

    Der Laufstil ergibt sich aus einem komplexen Zusammenspiel des gesamten Körpers einschließlich Fuß, Bein, Hüfte und Wirbelsäule. Ein Schuh kann dieses Zusammenspiel zwar beeinflussen, aber nicht vollständig ändern. Die Analyse des Lauftypes beruht auf mehreren unabhängige Parametern, wie z.B. der maximale Pronationsgeschwindigkeit und Winkelverläufen zu bestimmten Zeitpunkten. Typischerweise beeinflusst der gewählte Laufschuh nur einige dieser Parameter, so dass sich der erkannte Lauftyp in der Summe nur wenig ändert. Um zu entscheiden, ob ein Schuh trotzdem eine deutliche Verbesserung bringt, benutzten sie bitte die Drehlast Anzeige bei Vergleichsmessungen.

    Wie geht das Gewicht des Läufers in die Schuhberatung ein?

    Schwergewichtige Läufer müssen nicht unbedingt höheren Belastungen ausgesetzt sein. Die Aufprallkräfte hängen unter anderem von der Laufgeschwindigkeit und vom Knie und Hüftwinkelverlauf ab. Gerade schwergewichtige Läufer haben ihren Bewegungsablauf oft auf einen sehr schonenden Gang hin optimiert. Zudem verteilen sich die Stoßkräfte normalerweise auf eine größere (Fuß-, Gelenk-) Fläche, was die Belastung entsprechend reduziert. Wie stark die Belastung wirklich ist, zeigt sich am besten in der Messung der Stosslast.Selbst bei einem erhöhten Dämpfungsbedarf sind die Stosselemente moderner Laufschuhe meist ausreichend. Allerdings verringert sich die Laufleistung der Schuhe unter diesen Bedingungen deutlich (ca. 500 Laufkilometer). Deshalb ist eine verstärkte Kontrolle mit dem Schuhchecksystem dringen anzuraten.

    Braucht ein schwergewichtiger Läufer automatisch einen Motion Control Schuh?

    Motion Control Schuhe besitzen neben verstärkten Dämpfelementen vor allem eine sehr ausgeprägte Pronationsstütze auf geradem Leisten. Diese Schuhe sind deshalb ausschließlich für starke Überpronierer, unabhängig vom Körpergewicht, geeignet.

  • Wo kann ich mich mit Achillex vermessen lassen?

    Schauen Sie bitte unter dem Punkt Kunden nach.

 
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